Praxis der Zahnärzte
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Gyula Takacs Curriculum Vitae

Es fing früh an. Vater Ungar Mutter Deutsche. Bruder der Mutter 1945 in Ungarn gefallen, von ihm der Zweitname Karl.

Nicht umsonst spricht man von der Muttersprache. Bis 6 Jahre sprach ich nur Deutsch. Das tat der Familie weh. Man beschloss mich in das Ungarische Realgymnasium Bauschlott bei Pforzheim zu schicken. Diese Schule war etwas Besonderes. Die Lehrer waren ungarische Flüchtlinge aus der ganzen Welt geholt. Die Schule vom Jesuitenpater Ambros geleitet. Beruflich waren die Lehrer hoffnungslos überqualifiziert. Ein ungarischer Literat lehrte Ungarisch. Ein Germanist Deutsch. Ein Physiker, welcher an der Atombombe mitgearbeitet hatte, Mathematik usw. Jedoch pädagogisch wenig bewandert. Bald hatte ich viele Eltern. Fast täglich woanders. Und der eine war beleidigt, wenn ich beim Anderen die Zeit verbrachte. Sie nahmen wenig Rücksicht auf das Kind. Erzählten frei über ihre Probleme. Manches, was ich von ihnen hörte, verstand ich erst Jahrzehnte später. Ich war Musterschüler, was mir im Interesse der Mitschüler nicht immer behagte. Nach 3 Jahren Grundschule sprach und dachte ich Ungarisch, weshalb die Eltern dachten, dass es an der Zeit wäre, nachhause geholt zu werden. Dazu musste ich 1957 die Aufnahmeprüfung für das Graf Zeppelin Gymnasium Friedrichshafen/Bodensee bestehen. Das war nicht einfach, weil Deutsch 3 Jahre lang Fremdsprache war. Ich hatte zwar aus der Schulbibliothek in Bauschlott Grimms Märchen und anderes konsumiert, jedoch beim Diktat, Maus Mäuse, nicht so richtig gewusst, ob die Punkte auf das „u“ oder auf das „a“ zu setzen sind. Auch die Mathematikaufgaben verstand ich erst, wenn ich sie mir ins Ungarische übersetzte. Kurzum ich hätte die Prüfung eigentlich nicht bestehen dürfen und wünschte mich schleunigst nach Bauschlott. Jedoch 1957, ein Jahr nach dem Ungarnaufstand 1956, war die Stimmung derart ungarnfreundlich, dass sie mich bestehen ließen. Und die Folge kam prompt. Ich bleib im ersten Jahr Gymnasium sitzen. Was es für ein Kind bedeutet von ganz oben nach ganz unten zu fallen kann sich jeder denken.

Ich erinnere mich an einen der schlimmsten Tage meines Lebens. Danach hatte ich, bedingt durch den Sturz des Sitzenbleibens, so viel Schwung, dass ich die restlichen Jahre im Gymnasium problemlos überstand.

So wird verständlich, dass ich den Wehrdienst in der Bundeswehr nicht in irgendeiner normalen Kompanie verbringen wollte. Panzerjäger war vorgesehen. Das war dann doch zu wenig. Nachdem ein Werber während einer Ausbildungstunde über die geheimnisvollen Fernspäher referierte, wusste ich wohin es mich zog. Am gleichen Tag absolvierte ich den Eignungstest. Nur 2 Aufgaben. Erstens möglichst schnell am Seil zur Hallendecke hoch und wieder runter. Unten angekommen fragten sie mich warum ich nicht beim Klettern die Beine mit genutzt hätte. Antwort: „So gings schneller.“ Zweite Aufgabe mit Helm und voller Montur, Hände an der Hosennaht sich nach vorne fallen zu lassen mit ganz steifen Knien. Wer mit den Knien einknickte war disqualifiziert. Beim Auftreffen auf dem Boden war das Abwenden des Gesichtes erlaubt. Das tat ich dann auch, der Helm kullerte im hohen Bogen weg, ich sah Sternchen und es tat höllisch weh. In der Kompanie angekommen, musste ich feststellen, dass ich und ein Zweiter die einzigen Abiturienten in den Mannschaftsdienstgraden waren „Was will der Kopfgesteuerte bei uns?“. Sehr schnell konnte ich mich assimilieren, denn die Kameradschaft war ungewöhnlich. Ich war unter den Besten. Noch unter dem Kommando des legendären (Conny) Konrad Rittmeyer, Gründer der Fernspähkompanie 200 Weingarten und ihrer Untergattungen 100 Braunschweig und Fritzlar 300. Was ist der Fernspäher? Sehen ohne gesehen zu werden. Unter ungeheuren Strapazen fehlerfrei denken zu können. Die Notizen nur im Kopf, um im Falle der Gefangennahme absolut leer zu sein. Frau Christin-Désirée Rudolph im Vorwort zu ihrem Buch „Eyes on Target – Die Fernspäher der Bundeswehr“:

Ich habe gewagt,

das Visier ihres Verstecks zu öffnen,

und durfte eintauchen

in eine unglaubliche Welt,

für die es nur ein Wort gibt: Elite

Kompaniewappen

der Fernspähkompanie 200.

Sodann Beruf und Erklärung der Titel.

Prof. RO, Dr., Dr. h.c. MSc Orale Chirurgie, MSc Implantologie
(Erläuterung der Titel: Prof. Takacs wurde europaweit der erste Lehrstuhl für Implantologie 1994 an der Universität Cluj-Napoca zugesprochen. Es war immer ein besonderes Anliegen mit Beifügung des Landeskürzels RO darauf hinzuweisen, – aus Loyalität zu Cluj, was umgekehrt auch den dort Verantwortlichen ihm gegenüber Respekt abgenötigt hat. Seinen ersten Dr. Titel hatte er an der Universität Heidelberg erworben. Allerdings bei den Medizinern, was erlaubt war, nicht bei den Zahnmedizinern. Dies schien ihm zu einfach. Seine Doktorthese war der Herzinfarkt der Frau und die Andersartigkeit der Prodromata gegenüber denen des Mannes. Der Ehrendoktor wiederum wurde ihm nicht von „seiner“ Universität Cluj, sondern der Universität Bukarest zugesprochen. Dieser Ehrendoktor wurde bis dahin nur an 6 Deutsche vergeben, u.a. an den aus Siebenbürgen stammenden Deutschen Hermann Oberth, welcher als großer Pionier der Raumfahrt Einfluss auch auf Wernher von Braun hatte, der wiederum Oberth immer als Mentor und persönliches Vorbild hervorhob. Den Master of Science (MSc) legte er bei der Donauuniversität Krems, Österreich zweifach ab. In den Fächern Implantologie und Oralchirurgie.) Außerdem wird Prof. Takacs bei google.de derzeit insgesamt sechsmal erwähnt.

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