Willkommen bei den Zahnärzten in der Bahnhofstraße 27, Coburg.
Eine besondere Patenschaft
Eu imi indrept privirea spre munti.
De unde imi vine mie ajutorul?
Ajutorul meu vine de la Domnul,
care a facut cerul si pamintul.
El nu lasa sa-ti aluneca piciorul,
si cel ce te protejeaza nu doarme.
Ich richte meinen Blick auf den Berg.
Von wo kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn,
der Himmel und Erde erschaffen hat.
Er lässt nicht zu, dass mein Fuß entgleitet.
Denn der, der mich schützt, schläft nicht.
Diese Sätze aus Psalm 121 mögen so manchem Betrachter beim Anblick des Klosters Rimet
in den Sinn kommen. Ursprünglich war die Beschäftigung unserer Gemeinschaftspraxis mit
Rumänien allein auf den wissenschaftlichen Austausch und die Einrichtung eines Lehrstuhls für
zahnärztliche Implantologie bezogen. Nach jahrelangem Kontakt mit dem Gastgeberland vertiefte
sich das Verständnis für Kultur, Sprache und Geschichte.
Das Bild, welches über die Medien von Rumänien vermittelt wird, ist größtenteils einseitig und in
eben diesem Maße ergänzungsbedürftig. Einer der Schlüssel zum Verständnis dieses ungewöhnlichen
Landes, seiner Menschen und seiner Geschichte ist die Tatsache, dass sich in Rumänien über
250 Klöster finden.
Der Kulturbeflissene weiß vielleicht, dass die Moldauklöster (nicht zu verwechseln mit der
Republik Moldavien), zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. In der Tat war Rumänien vor den
Kriegen ein reiches Land mit sehr fleissigen Menschen. Die Minderheiten, Deutsche und Ungarn,
lebten in Eintracht mit der rumänischen Bevölkerung.
Dass die Geißel der Gottlosigkeit in Form des Kommunismus die Seele dieses tiefreligiösen
Landes wie ein Axthieb ins Mark getroffen hat, ist nicht verwunderlich. Der Kommunismus
traf das tieforthodoxe Rumänien weit stärker als beispielsweise unsere protestantische DDR.
Man muss in den Klöstern gewesen sein, um zu verstehen, dass die geistige und moralische
Wiedergesundung des Landes sich 250-fach in Rumänien selbst findet.
Dies und mehr hat uns dazu bewogen, neben dem wissenschaftlichen Austausch mit der Univer-
sität Cluj eine besondere Patenschaft, insbesondere mit dem Kloster Rimet, seiner Zahnstation
und ihrer Leiterin, Schwester Mioara, einzugehen. Um ihre Erfahrung mit modernen Materialien
und Techniken zu vertiefen, hospitierte Schwester Mioara das erste Quartal 2004 in Coburg, dabei
konnte sie Ihre Deutschkenntnisse vertiefen um so das Kloster auch in Deutschland mit ihrer Oberin,
Schwester Jerusalima, besser vertreten zu können.
Dies sehen wir als kleinen Beitrag, die Freundlichkeit und
Herzlichkeit, die wir von den Menschen und von den verantwortlichen
Stellen in unserem Bemühen zum deutsch-rumänischen Austausch erfahren
haben, mit Dank abzutragen.
In
der Zahnheilkunde zählt der Mensch, nicht die Ausstattung. Ungeachtet
des teilweise fast musealen Anblicks wird hier hingebungsvoll
gearbeitet.